Progynova 1 mg
20 Tabletten
Wirkstoff:
Estradiol
Was ist Progynova?
Progynova ist ein Hormonpräparat. Dieses Medikament lindert Wechseljahrsbeschwerden von Frauen in der Menopause. Der Wirkstoff Estradiol gleicht den sinkenden Hormonspiegel aus und lindert so die Beschwerden. Diese Behandlung nennt man auch Hormonersatztherapie (HET) oder Hormontherapie.
Wofür wird das Medikament verwendet?
Progynova wird bei Wechseljahrsbeschwerden verordnet. Dazu gehören unter anderem:
- Hitzewallungen;
- Nachtschweiß;
- Schlafstörungen;
- trockene Vagina, trockene Augen und/oder trockener Mund,
- Stimmungsschwankungen, Ängste oder Depressionen;
- verminderte Libido (Abnahme des sexuellen Verlangens);
- Osteoporose (Knochenschwund).
Wechseljahrsbeschwerden stellen sich ein, wenn die Bildung der körpereigenen Östrogene abnimmt. Progynova wirkt als Östrogenersatz, sodass der Hormonspiegel stabilisiert wird und die Beschwerden abklingen.
Wie wenden Sie Progynova an?
Die Tabletten enthalten ausschließlich ein Östrogen. Wenn Sie Ihre Gebärmutter noch haben, wird der Arzt Ihnen zusätzlich ein Progestagen verschreiben. Ein Progestagen schützt die Gebärmutter vor ernsten Nebenwirkungen. Progynova wird als Kalenderpackung mit 28 Tabletten auf einem Blisterstreifen geliefert. Nehmen Sie die Tablette immer zur gleichen Uhrzeit ein (mit oder ohne Nahrung). Der Arzt legt fest, ob Sie Progynova kontinuierlich einnehmen, oder ob nach drei Wochen eine 7-tägige Einnahmepause eingelegt werden sollte. Auf dem Beipackzettel finden Sie weitere Informationen über die Verwendung dieses Medikaments.
Dosierung
Progynova ist in Tabletten à 1 mg und 2 mg erhältlich. Der Arzt wird Ihnen die richtige Stärke verschreiben. Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosierung von Progynova wie folgt:
- erwachsene Frauen: während des verordneten Einnahmezeitraums einmal täglich 1 Tablette.
Halten Sie sich genau an die empfohlene Dosierung und lesen Sie vor der Anwendung den Beipackzettel.
Nebenwirkungen
Eine Hormontherapie mit Progynova kann Nebenwirkungen verursachen. Dazu zählen:
- Brustschmerzen;
- Magen-Darm-Beschwerden;
- Schmierblutungen oder vermehrter Scheidenausfluss;
- Stimmungsschwankungen.
Die meisten Nebenwirkungen klingen nach einer Weile vollständig ab. Sollten diese oder andere Beschwerden lange anhalten, so wenden Sie sich bitte an den Arzt. In seltenen Fällen hat eine Hormonersatztherapie ernste Krankheiten zur Folge, wie Krebs oder Thrombose. Auf dem Beipackzettel finden Sie weitere Informationen zu diesem Thema.
Wann dürfen Sie dieses Medikament nicht verwenden?
Progynova ist nicht für jedermann geeignet. Verwenden Sie dieses Medikament nicht, wenn Sie:
- überempfindlich sind gegen Estradiol oder einen der verwendeten Hilfsstoffe;
- an einer Thrombose, einer Lebererkrankung, an Brustkrebs oder einer anderen hormonell bedingten Krebsart leiden oder gelitten haben;
- an einer ernsten Nierenerkrankung, einer Blutkrankheit, vaginalen Blutungen oder an einem abnormalen Wachstum der Gebärmutterschleimhaut leiden.
Wenn Sie andere Gesundheitsbeschwerden haben, entscheidet der Arzt, ob Progynova für Sie geeignet ist. Geben Sie bei Ihrer Bestellung an, welche anderen Arzneimittel Sie verwenden, da Wechselwirkungen auftreten können.
Schwangerschaft/Fahrtüchtigkeit/Alkohol
Progynova wurde für Frauen in der Menopause entwickelt. Für Frauen in der fruchtbaren Lebensphase gilt:
- Verwenden Sie Progynova nicht während der Schwangerschaft oder Stillzeit.
Bitte beachten Sie: Progynova schützt nicht vor Schwangerschaft. Benutzen Sie gegebenenfalls zusätzlich ein Verhütungsmittel.
Sie können wie gewohnt am Straßenverkehr teilnehmen. Wechselwirkungen mit Alkohol sind nicht bekannt.
Progynova Nebenwirkungen
Welche Nebenwirkungen hat Progynova?
Das Arzneimittel Progynova wird zur Hormonersatzbehandlung eingesetzt. Es lindert Beschwerden, die infolge eines Hormonmangels nach der letzten Menstruationsblutung auftreten. Progynova enthält den wirksamen Bestandteil Estradiol, welches dem weiblichen Geschlechtshormon Estrogen entspricht. Dieser Wirkstoff gleicht den durch die Menopause bedingten sinkenden Hormonspiegel aus, wodurch die klimakterischen Beschwerden gelindert werden können.
Progynova Nebenwirkungen, die mögliche Krankheitsbilder begünstigen
Im Rahmen der Hormonersatztherapie kann sich das Risiko für das Auftreten einiger Krankheiten erhöhen. Hierzu zählen vor allem Brustkrebs und Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems wie beispielsweise Herzinfarkt, venöse oder arterielle Thrombose, Lungenembolie sowie Schlaganfall. Nach einer längeren Anwendung sind überdies Progynova Nebenwirkungen in Form von Gedächtnisstörungen und einer verminderten geistigen Leistungsfähigkeit insbesondere bei älteren Patientinnen bekannt. Aufgrund dieser Progynova Nebenwirkungen sollte stets der zu erwartende Nutzen mit den möglichen Risiken abgewogen werden.
Patientinnen können Progynova bei Dokteronline.com erwerben. Der Anbieter steht in Verbindung mit unabhängigen Ärzten und Apotheken, die nach Erhebung einer Online-Anamnese über die Erstellung eines gültigen Rezepts und Weiterleitung an die Onlineapotheken das gewünschte Präparat versenden können. Stets sollten dabei die hier aufgeführten Nebenwirkungen und Risiken sowie die Hinweise auf der Packungsbeilage beachtet werden.
Progynova Nebenwirkungen, mit denen Patientinnen rechnen müssen
Es ist möglich, dass bei der Behandlung Progynova Nebenwirkungen auftreten. Patientinnen neigen während der Einnahme im Allgemeinen häufiger zu Wassereinlagerungen (Ödemen) und Veränderungen des Körpergewichtes. Im Bereich des Magen-Darm-Traktes sind häufiger Beschwerden wie Unterleibsschmerzen, Blähungen und Übelkeit möglich. In Bezug auf das Nervensystem zählen zu den häufigen Progynova Nebenwirkungen sowohl Kopfschmerzen als auch Schwindel. Nur gelegentlich ist das Auftreten einer Migräne möglich. Weiterhin treten im Verlauf der Hormonersatztherapie vielfach Gefühle von Brustspannen, vereinzelt zudem Brustvergrößerungen auf. Veränderungen der Blutungsmuster, wobei es zu Durchbruchblutungen kommen kann, wurden ebenfalls häufiger berichtet. Gelegentlich konnten Muskelkrämpfe beobachtet werden.
Besondere Hinweise
Bei einigen Patientengruppen ist hinsichtlich der Einnahme und möglicher Progynova Nebenwirkungen besondere Vorsicht geboten. Kinder und Jugendliche dürfen das Mittel nicht anwenden. Bei der Behandlung älterer Patienten über 65 Jahren liegen keine ausreichenden Erkenntnisse vor, die Auskunft über spezielle Progynova Nebenwirkungen geben könnten. Patientinnen, die unter einer schweren Lebererkrankungen leiden, darf das Medikament nicht zum Einsatz kommen. Frauen mit einer eingeschränkten Nierenfunktion müssen hinsichtlich der Dosis keine besonderen Hinweise beachten.
Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
Grundsätzlich sollte eine Therapie erst eingeleitet werden, wenn die postmenopausalen Symptome die Lebensqualität beeinträchtigen. Die Notwendigkeit der Hormonersatzbehandlung sollte jährlich geprüft werden und nur so lange fortgesetzt werden, solange der Nutzen die möglichen Risiken überwiegt.
Einige Erkrankungen verlangen eine spezielle Überwachung, solange Frauen mit Progynova behandelt werden. Beim Vorliegen oder einer vorausgegangenen Endometriose, einem Leiomyom (Gebärmutterfibrom) oder einer thrombo-embolischen Erkrankung sollten Patientinnen unter regelmäßiger ärztlicher Beobachtung stehen. Gleiches gilt für Frauen mit Bluthochdruck, Diabetes mellitus, Cholelithiasis, Asthma, Otosklerose sowie Chorea minor. Sind bei Anwenderinnen überdies Risikofaktoren für Tumore, bekannt, die durch Estrogen beeinflusst werden könnten, sollte ebenfalls ein Arzt die Therapie genauestens verfolgen. Frauen, die unter Migräne oder starken Kopfschmerzen, einem systemischen Lupus erythematode oder einer Epilepsie leiden, wird ebenfalls eine kontinuierliche Überwachung empfohlen.
Gründe, die einen sofortigen Therapieabbruch nach sich ziehen
Bei bestimmten Progynova Nebenwirkungen darf die Hormonersatztherapie nicht fortgeführt werden. Treten Veränderungen wie Gelbsucht, verschlechterte Leberfunktionen oder ein deutlicher Blutdruckanstieg auf, muss die Behandlung sofort abgebrochen werden. Kommt es weiterhin zu einem erstmaligen Ausbrechen migräneartiger Kopfschmerzen oder einer Schwangerschaft ist das Fortführen der Hormonersatztherapie ebenfalls unzulässig.